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August 08

mal reinschau :-)

Hallo zusammen,
 
wie vielleicht schon einige bemerkt haben...bin ich seit ein paar Tagen mal wieder öfter zu sehen..im Messi jedenfalls...da habe ich mir gedacht, dass ich auch einmal hier wieder reinschaue...ist ja lange her...;-)))
Für alle die mich einigermaßen noch kennen ...mir gehts um einiges besser...seit der Kur, kann ich auch wieder schlafen.....;-)))
Naja...und weil ich ja so gerne Bilder mache, da hab ich eben noch welche von der Kur auf der Insel Föhr reingestellt...
Wenn alles gut läuft, dann schaue ich bestimmt wieder öfter rein ...*versprochen*
 
lg
mimmi 
May 30

Freunde

Freunde sind Menschen, die einen immer begleiten, egal, wie weit sie von einem entfernt wohnen oder ob man ständig von ihnen etwas hört. Wichtig ist, dass man aneinander denkt und füreinander da ist.
Ich danke euch ganz herzlich, dass ihr da seit und hoffe, dass auch ich bald wieder öfters hier zu lesen bin .
Das Bild ist für euch, denn Freunde sind das Licht, das einen Menschen wie eine Blume erblühen läßt.
 
April 18

für einen Freund..

Nun sitzt du auf einem kleinen Stern...ich kanns kaum glauben, doch man sagte mir, dass es so sei.
"Menschen treten in unser Leben und begleiten uns eine Weile. Einige bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen."
Die Begegnung mit dir hat in meinem Herzen tiefe Spuren hinterlassen.Ich hätte dir alles Glück dieser Erde gewünscht, doch was bleibt ist deine Traurigkeit, die du mir im Herzen hinterlassen hast. Irgendwie hab ich geahnt, dass es der falsche Weg für dich sein wird, aber du wolltest nicht reden, darum blieb dein Weinen erhalten.Abschied nehmen lag dir nie und so wird die Verbindung zwischen uns bestehen bleiben..........
Ich hoffe, dass du dort, wo du jetzt bist, dein Glück findest ohne Schmerzen und Traurigkeit.
 
March 15

Danke euch

Erstmal möchte ich mich ganz herzlich für die vielen lieben und guten Wünsche, die ihr hier hinterlassen habt ganz herzlich bedanken.Es ist schon ein schönes Gefühl, dass man selbst, in der doch so virtuellen Welt Menschen begegnet, die einfach da sind...auch wenn man selber mal nicht so "da " ist.
 
Leider bekomme ich zur Zeit keine Bilder in mein Space geladen....was mir doch etwas den Spaß an der Sache nimmt. Ich hoffe MSN bekommt es bald auf die Reihe.
 
 
 
 
March 02

Ich lebe noch :-)))

So, ich glaube ich muß hier mal was schreiben  , damit ihr wißt, dass ich noch lebe.
Zur Zeit gehts mir nicht ganz so gut, gesundheitlich bin ich nicht so recht auf der Höhe, aber auch so
bin ich im moment recht einfallslos, was Space usw betrifft.Sowas kann man vielleicht auch schöpferische Pause nennen *lächel* Aber keine Sorge, ich bleibe euch erhalten
 
 
January 20

Schweigen

Schweigen ist wie Sterben, ganz leise, ungehört.
Worte bauten Brücken. In der Stille wurden sie zerstört.
Augen können nicht lügen. Doch wer schaut in sie hinein.
Herzen, die sich nicht öffnen, bleiben für immer allein.
 
 
January 19

und noch eins *g

 

das schönste daran ist, dass man es auch mit den richtigen Fotos machen kann *g

mein erstes Glitzerbildchen

Dank Träumchen habe ich mein erstes Glitzergifbildchen zustande gebracht *freu*
January 16

Spaziergang am Biotop

Zur Zeit ist es hier knackig kalt mit herrlichem Sonnenschein, da machen Spaziergänge viel Spaß....
Einer meiner Lieblingsplätze ist das Biotop, dort kann man meist so schön für sichallein sein und seinen Gedanken nachhängen.Wenn man mit offenen Augen durchs Gelände geht, dann kann man unglaublich viele schöne Dinge entdecken, gerade jetzt wo der See zugefroren ist.Es ist ein wenig , wie die Seele mit Schönem auffüllen, auch wenn man manchmal traurigen Erinnerungen nachhängt..........
 
 
 
 
 
 
January 01

Freundschaft

Freundschaft

Freundschaft heißt geben,
aber auch nehmen -
Verbundenheit in Freud und Leid.
Freundschaft gibt Hoffnung
und schenkt auch Glück -
ist Beistand in Zeiten der Einsamkeit.
Freundschaft muss wachsen,
man muss sie pflegen -
durch Offenheit und Ehrlichkeit.
Freundschaft heißt lieben
und geliebt zu werden -
beruht auf Gegenseitigkeit.
Freundschaft erfordert
Verständnis für den anderen -
trotz seiner Schwächen und Fehlbarkeit.
Freundschaft lebt nicht vom Nutzen,
sondern von Gefühlen -
von gleichen Gedanken zu gleicher Zeit.
Freundschaft muss hören,
Freundschaft muss sehen -
des anderen Freude, Erwartung und Leid:
Sich dem anderen zu öffnen, mit ihm zu reden,
bereit sein ihm einfach nur zuzuhören.
Für den anderen zu hoffen, mit ihm zu leben,
Ihm Loyalität versprechen.
Dem anderen auch dann etwas zu gönnen,
wenn man selbst es dadurch verliert.
Ihn so wie er ist lieben zu können,
einfach nur weil er Dein Herz berührt.
Freundschaft entsteht in Zeiten der Freude,
bewährt sich in Zeiten der Einsamkeit
und ist es wahre und tiefe Freundschaft,
so wird sie gestärkt in Zeiten des Leids.
 
 
 
 
December 29

Jacky und Jaquline

...für eine liebe Freundin, hier mal ein Bild von zwei meiner Häschen......sie waren gestern so großzügig einmal für ein Foto sitzen zu bleiben ;-)))
 
December 27

...immer die kleinen Tierchen;-))

...nun löse ich mein Versprechen ein, ein paar Bilder unserer Mäuschen zu zeigen.......
Seit ihrem Eintreffen bei uns, hat sich eine menge getan..
Als erstes bekamen die 4 von meiner Tochter Namen : Stuart, Seedy, Klößchen und Schwabbel.
Nach ein, zwei Wochen, empfanden wir es für die Mäuse als langweilig, immer nur im Glaskörper des alten Aquariums hin und her zu rennen, also schaute ich mich im Internet um und fand einige Anregungen zum Umbau.
Auf ging es in den nächsten Baumarkt um Material zu besorgen. Alles nach Hause geschleppt stand es dann im Wohnzimmer, als mein armer Ehermann müde und geschafft von der Arbeit kam. Als erstes kam von ihm, dass die Tierchen ja eh nur zur Pflege hier wären, wozu dann der ganze Aufwand, doch dann fügte er sich dem Schicksal und baute einen tollen Aufsatz, der dann aufs Aquarium draufgesetzt wurde. Seither haben die kleinen Kerlchen richtig viel Platz ...können sich austoben und unten  Gänge buddeln.Sie sind sehr handzahm geworden, wodurch sie auch öfter mal bei uns im Wohnzimmer rumlaufen dürfen, allerdings muß Kater Paul dann draußen bleiben....denn so wirklich traue ich ihm eine Freundschaft mit den Mäusen nicht zu. Die Hunde finden die Mäuse sehr interessant, aber sie würden ihnen nichts tun und die Mäuse haben keine Angst vor ihnen, wie man an dem Bild unten sehen kann.
 
 
 
December 18

Geschichte von Weihnachten

Geschichte von Weihnachten
(von Stephanie Krekel)
Mitten in einem Wald, irgendwo auf dieser Welt, stand ein kleines Haus.
Das Haus war aus einfachem Holz gebaut.
Wenn es draußen dunkel wurde, entzündete sich hinter einem Fenster des Hauses ein Licht.
Die Tiere des Waldes kamen jeden Abend um sich an dem Licht zu wärmen.
Die Menschen, die in der Nähe des Waldes wohnten, wussten nicht, wer
in dem kleinen Haus wohnte. Tagsüber gingen viele Leute an dem Haus vorbei.
Keiner traute sich, mal nachzugucken, ob jemand zu Hause war. Die Erwachsenen hatten Angst.
Die Kinder, die zwar sehr neugierig waren, trauten sich auch nicht nachzugucken,
weil sie Angst vor ihren Eltern hatten.
Über das kleine Haus gab es viele Geschichten, die sich die Menschen erzählten.
Meistens waren es Geschichten, die einem Angst machten.
Nun war wieder der Winter gekommen. Die Tiere freuten sich abends auf das
freundliche warme Licht im Fenster. Manchmal lag auch etwas zu fressen für sie bereit.
Für jedes Tier lag dann etwas vor dem Haus.
An einem Abend, als sich die Tiere schon versammelt hatten, kamen Mike und Susi
an dem kleinen Haus vorbei. Als sie dort die vielen Tiere sahen, blieben sie stehen.
Vorsichtig tasteten sie sich weiter vor. Sie sahen das helle Licht im Fenster und wunderten
sich, dass die Tiere alle davor standen oder lagen. Alle waren friedlich beieinander.
Susi und Mike wurde es ziemlich kalt. Sie knieten sich hinter einen großen Strauch,
damit sie die Tiere nicht verscheuchten. Nach einer Weile froren sie so sehr, dass
sie mit den Zähnen klapperten. Die Tiere hörten das Geräusch und schauten in ihre Richtung.
Doch kein Tier kam näher.
Susi und Mike bekamen Angst. Sie wollten weglaufen, aber vor lauter Kälte konnten sie
sich nicht bewegen. Langsam fing es an zu schneien. Die beiden Kinder schliefen vor lauter
Erschöpfung ein. Die ganze Nacht schneite es.
Am nächsten Morgen erwachten Mike und Susi in einem Bett. Sie lagen unter kuscheligen Decken.
Verwundert sahen sie sich an. Hatten sie etwa alles nur geträumt?
Susi stand auf und guckte aus dem Fenster. Sie sah den Wald vom Fenster aus,
da wurde ihr bewusst, dass sie nicht geträumt hatten.
Mike stand nun auch auf. Sie wussten nicht, ob sie sich nun freuen oder fürchten sollten,
weil sie nicht wussten, was sie hinter der Tür erwarten würde. Beide nahmen sich an die Hand
und öffneten die Tür.Vor ihnen lag ein Flur, an dessen Ende eine Treppe nach unten führte,
die sie entlang gingen. Unten angekommen, stieg ihnen ein toller Duft in die Nase. Es roch nach
Kakao und frischen Brötchen. Aus einem Zimmer erklang leise Musik. Langsam gingen sie auf das Zimmer zu.
Mike stieß vorsichtig die Tür auf. Es war die Küche. In der Mitte des Raumes stand ein gedeckter Tisch.
Die Kinder guckten sich an und setzten sich dann. Sie hatten einen Bärenhunger. Als sie fertig waren,
überlegten sie, was sie nun machen sollten. In der ganzen Zeit hatten sie keine Menschenseele gesehen.
Beide wollten so schnell wie möglich wieder nach Hause kommen. Sie zogen ihre Jacken an und liefen nach Hause.
Dort angekommen erzählten sie das Erlebte ihren Eltern.
Die Eltern hatten große Angst um ihre Kinder gehabt, deswegen waren sie froh und glücklich, die beiden wieder
wohlbehalten bei sich zu haben. Zuerst konnten sie nicht glauben, was Susi und Mike erzählten. Doch nach einer
Weile, waren sie sich einig, dass es wohl ein Weihnachtswunder gewesen sein muss. Schließlich war in ein paar
Wochen Heiligabend. Die Kinder bedrängten ihre Eltern, dass sie noch mal zu dem kleinen Haus gehen wollten.
Die Beiden wollten sich bei dem Hausbewohner bedanken.
Alle machten sich auf den Weg. Es kamen viele Menschen mit, denn die Geschichte mit dem Weihnachtswunder erzählte
man sich in der ganzen Stadt. Alle waren neugierig geworden. Bei den vielen Menschen, die unterwegs waren, war
es natürlich auch etwas laut. Da trotzdem alle noch Angst hatten, nahmen sie Stöcke mit. Schließlich wussten
sie nicht, was sie dort vorfinden würden. Die Menschen redeten durcheinander und jeder war gespannt, was
ihn am Haus erwarten würde. Da es noch heller Tag war, sahen sie nicht das freundliche Licht im Fenster
und auch keine Tiere.
Susi und Mike klopften an die Tür.
Doch keiner machte ihnen auf, aber die Tür war nur angelehnt. Sie traten ein. Vorsichtig tasteten sie
sich in die Küche vor, den ihnen bekannten Raum.
Die Erwachsenen blieben alle draußen, denn sie hatten Angst.
Aus der Küche hörte man einen leisen summenden Ton. Kaum, dass Susi und Mike an der Tür angekommen waren,
hörten sie eine Stimme. Zuerst erschraken die Kinder, doch dann siegte ihre Neugierde. Sie gingen durch die Küchentür.
In mitten der Küche stand eine junge Frau mit einem Pferdeschwanz.
Die Kinder staunten, sie hatten eher eine alte Oma erwartet. Die junge Frau nahm beide in die Arme.
Sie sagte Ihnen, dass ihr Name "Jenni" sei und das sie sich freuen würde, dass es beiden so gut gehen würde.
Die Menschen, die draußen warteten, wurden ganz ungeduldig. Ein paar von Ihnen gingen unaufgefordert ins Haus.
In der Hand hielten sie Stöcke,um sich zu verteidigen.
Als sie ebenfalls in der Küche ankamen, waren sie erstaunt und konnten nichts sagen.
Beschämt ließen sie ihre Waffen sinken, denn vor einer jungen Frau brauchten sie wohl keine Angst zu haben.
Da die Menschen, die draußen standen, davon nichts mitbekamen, fingen sie an Sprechchöre zu bilden.
Sie riefen und schrien laut durcheinander. Drohend hoben sie dabei ihre Waffen in die Luft.
Plötzlich kamen die Kinder mit Jenni und den Erwachsenen nach draußen. Die Sprechchöre verstummten sofort.
Erstaunt und ungläubig guckten sich alle an. Erschrocken ließen sie ihre Waffen sinken. Manche der
erwachsenen Menschen, guckten Jenni verwundert an, denn sie kannten sie.
Viele von ihnen hatten Jenni schon mal in der Stadt gesehen, wie sie wegen ein paar Pfennigen gebettelt hatte.
Andere hatten sie dabei beobachtet, wie sie für Tiere Essensreste sammelte. Einige hatten gesehen, wie Jenni
einfach nur anderen Menschen zugelächelt und sie gegrüßt hatte. Doch keiner hatte diese freundliche Geste
erwidert. Manchmal hatte Jenni sie auch angesprochen und gefragt, wie es ihnen gehen würde.
Doch niemand hatte ihr eine Antwort gegeben. Sie waren wortlos weiter gegangen. Alle hatten bei ihren
Erinnerungen das Gleiche gedacht und dafür schämten sie sich nun noch mehr. Sie verstanden nun, dass Jenni
uneigennützig und mit reinem Herzen gehandelt hatte. Genauso, wie sie Susi und Mike gerettet hatte.
Die Erwachsenen schworen sich, dass auch sie sich ändern müssten. Ihre Herzen dürften nie wieder so kalt
gegenüber anderen sein. Für diesen Schwur brauchten sie noch nicht mal Worte, ihre Herzen sprachen von selbst.
Einen Blick für die Bedürfnisse und Nöte von anderen zu haben und das nicht nur in der Weihnachtszeit,
sondern an jedem Tag, in jedem Monat des Jahres. Jeden Tag passieren Wunder, kleine wie große - nicht nur
in der vorweihnachtlichen Zeit.
Lass Dein Herz sprechen und Du weißt, was ich meine.
Das ist der wahre Geist von Weihnachten.
December 16

Seesterne

Es war einmal ein alter Mann, der jeden Morgen
einen Spaziergang am Meeresstrand machte.
Eines Tages sah er einen kleinen Jungen, der
vorsichtig etwas aufhob und ins Meer warf.
Er rief: "Guten Morgen. Was machst Du da?"
Der Junge richtete sich auf und antwortete:
"Ich werfe Seesterne ins Meer zurück. Es ist Ebbe,
und die Sonne brennt herunter. Wenn ich es nicht tue,
dann sterben sie."
"Aber, junger Mann", erwiderte der alte Mann,
"ist dir eigentlich klar, das hier Kilometer um Kilometer
Strand ist. Und überall liegen Seesterne. Du kannst
unmöglich alle retten, das macht doch keinen Sinn."
Der Junge hörte höflich zu, bückte sich,
nahm einen anderen Seestern auf und warf ihn lächelnd ins Meer.
"Aber für diesen Einen macht es Sinn!"
November 30

Verloren

Der Glaube an die Liebe
ging verloren.
Schein und Blendwerk war sie.
Wirklich auf die Probe gestellt,
versank sie in verletzendes Schweigen.

Die Schreie der gequälten Seele
verhallen ungehört
im Vakuum der Realität.
Annegret Kronenberg
November 26

Weihnachtsstimmungskrieg.....

Weihnachtsstimmungskrieg
im deutschen Handel
10. Oktober
Schönster Altweibersommer. Noch einmal Menschen in T-Shirts und Sandalen in den Strassencafes und Biergärten.
Bisher keine besonderen Vorkommnisse in der Innenstadt. Dann plötzlich um
10 Uhr 47 kommt der Befehl von Aldi-Geschäftsführer Erich B.: "Fünf Paletten Lebkuchen und Spekulatius
in den Eingangsbereich!"  Von nun an überschlagen sich die Ereignisse.
Zunächst reagiert Tengelmann-Geschäftsführer Martin O. eher halbherzig mit einem erweiterten
Kerzensortiment und Marzipankartoffeln an der Kasse.
15 Uhr 07: Edeka-Marktleiter Wilhelm T. hat die Mittagspause genutzt und operiert mit Lametta
und Tannengrün in der Wurstauslage.
16 Uhr 32: Die Filialen von Penny und Ihr Kauf bekommen Kenntnis von der Offensive,
können aber aufgrund von Lieferschwierigkeiten nicht gegenhalten und fordern ein
Weihnachtsstillstandsabkommen bis zum 12. Oktober. Die Gespräche bleiben ohne Ergebnis.
11. Oktober
7.30 Uhr: Im Eingangsbereich von Karstadt bezieht überraschend ein Esel mit Rentierschlitten
Stellung, während zwei Weihnachtsmänner vom studentischen Nikolausdienst vorbeihastende Schulkinder
zu ihren Weihnachtswünschen verhören. Zeitgleich erstrahlt die Kaufhausfassade im gleissenden Schein
von 260000 Elektrokerzen. Die geschockte Konkurrenz kann zunächst nur ohnmächtig zuschauen, immerhin
haben jetzt auch Spar, Co-op und Tengelmann den Ernst der Lage erkannt.
9.00 Uhr: Edeka setzt Krippenfiguren ins Gemüse.
9 Uhr 12: Tengelmann kontert mit massivem Einsatz von Rauschgoldengeln im Tiefkühlregal.
12 Uhr: Neue Dienstanweisung bei Co-op: "An der Käsetheke wird mit sofortiger Wirkung
ein frohes Fest gewünscht." Der Spar-Markt kündigt für den Nachmittag Vergeltungsmassnahmen an.
12. Oktober
7 Uhr: Karstadt schaufelt Kunstschnee in die Schaufenster.
8 Uhr: In einer eilig einberufenen Krisenversammlung fordert der aufgebrachte
Penny-Geschäftsführer Walter T. von seinen Mitarbeitern lautstark "Weihnachten bis zum Äußersten!"
und verfügt den pausenlosen Einsatz der von der Konkurrenz gefürchteten CD "Weihnachten mit Mireille Matthieu"
über Deckenlautsprecher. Der Nachmittag bleibt ansonsten ruhig.
13. Oktober
8 Uhr: Anwohner in der Ladenstrasse versuchen mit Hilfe einer einstweiligen Verfügung,
die nun auch vom Spar-Markt angedrohte Musik-Offensive "Heiligabend mit den Flippers" zu stoppen.
9 Uhr 14: Ein Aldi-Sattelschlepper mit Pfeffernüssen rammt den Posaunenchor Adveniat,
der gerade vor Karstadt zum grossen Weihnachtsoratorium ansetzen wollte.
9 Uhr 30: Aldi dementiert. Es habe sich bei der Ladung nicht um Pfeffernüsse,
sondern um Christbaumkugeln gehandelt.
14. Oktober
Die Fronten verhärten sich; die Strategien werden zunehmend aggressiver.
10 Uhr 37: Auf dem Polizeirevier meldet sich die Diabetikerin Anna K. und gibt zu
Protokoll, sie sei soeben auf dem Co-op-Parkplatz zum Verzehr von Glühwein und Christstollen
gezwungen worden. Die Beamten sind ratlos.
12 Uhr: Seit gut einer halben Stunde beschießen Karstadt, Edeka und Co-op die Fussgängerzone
mit Schneekanonen. Das Ordnungsamt mahnt die Räum- undStreupflicht an. Umsonst.
14 Uhr 30: Weite Teile der Innenstadt sind unpassierbar. Eine Hubschrauberstaffel
des Bundesgrenzschutzes beginnt mit der Bergung von Eingeschlossenen. 
ENDE 
Frohe Weihnachten!!
 
November 25

Die kleine Seele

die kleine Seele

Einmal, vor zeitloser Zeit, da war eine kleine Seele, die sagte zu Gott: "Ich weiß, wer ich bin!" Und Gott antwortete: "Oh, das ist ja wunderbar! Wer bist du denn?" Die kleine Seele rief: "Ich bin das Licht!" Und auf Gottes Gesicht erstrahlte das schönste Lächeln. "Du hast recht", bestätigte er, "du bist das Licht!" Da war die kleine Seele überglücklich, denn sie hatte genau das entdeckt, was alle Seelen im Himmelreich herausfinden wollen. "Hey", sagte die kleine Seele, "das ist ja Klasse!"

Doch bald genügte es der kleinen Seele nicht mehr, zu wissen, wer sie war. Sie wurde unruhig, ganz tief drinnen, und wollte nun sein, wer sie war. So ging sie wieder zu Gott. Es ist übrigens keine schlechte Idee, sich an Gott zu wenden, wenn man das sein möchte, was man eigentlich ist.
Sie sagte: "Hallo Gott! Nun, da ich weiß, wer ich bin, könnte ich es nicht auch sein?" Und Gott antwortete der kleinen Seele: "Du meinst, dass du sein willst, was du schon längst bist?" "Also", sprach die kleine Seele, "es ist schon ein Unterschied, ob ich nur weiß, wer ich bin, oder ob ich es auch wirklich bin. Ich möchte fühlen, wie es ist, das Licht zu sein!" "Aber du bist doch das Licht", wiederholte Gott, und er lächelte wieder. Doch die kleine Seele jammerte: "Ja, aber ich möchte doch wissen, wie es sich anfühlt, das Licht zu sein!" Gott schmunzelte: "Nun, das hätte ich mir denken können. Du warst schon immer recht abenteuerlustig. Es gibt da nur eine Sache .", und Gottes Gesicht wurde ernst. "Was denn?" fragte die kleine Seele. "Nun. Es gibt nichts anderes als Licht. Weißt du, ich habe nichts anderes erschaffen als das, was du bist. Und deshalb wird es nicht so einfach für dich, zu werden, wer du bist. Denn es gibt nichts, das nicht so ist wie du." "Wie?" fragte die kleine Seele und war ziemlich verwirrt. "Stell es dir so vor", begann Gott, "du bist wie der Schein einer Kerze in der Sonne. Das ist auch richtig so. Und neben dir gibt es noch viele Millionen Kerzen, die gemeinsam die Sonne bilden. Doch die Sonne wäre nicht die Sonne, wenn du fehlen würdest. Schon mit einer Kerze weniger wäre die Sonne nicht mehr die Sonne, denn sie könnte nicht mehr ganz so hell strahlen. Die große Frage ist also: Wie kannst du herausfinden, dass du Licht bist, wenn du überall von Licht umgeben bist?"

Da sagte die kleine Seele frech: "Du bist doch Gott! Überlege dir halt etwas!" "Du hast recht!" sagte Gott und lächelte wieder. "Und mir ist auch schon etwas eingefallen. Da du Licht bist und dich nicht erkennen kannst, wenn du nur von Licht umgeben bist, werden wir dich einfach mit Dunkelheit umhüllen."
"Was ist den Dunkelheit?" fragte die kleine Seele. Gott antwortete: "Die Dunkelheit ist das, was du nicht bist." "Werde ich Angst davor haben?" rief die kleine Seele. "Nur, wenn du Angst haben willst", antwortete Gott. "Es gibt überhaupt nichts, wovor du dich fürchten müsstest, es sei denn, du willst dich fürchten. Weißt du, die ganze Angst denken wir uns nur selbst aus." "Oh!", die kleine Seele nickte verständig und fühlte sich gleich wieder besser.
Dann erklärte Gott, dass oft erst das Gegenteil von dem erscheinen müsse, was man erfahren wolle. "Das ist ein großes Geschenk", sagte Gott, "denn ohne das Gegenteil könntest du nie erfahren, wie etwas wirklich ist. Du würdest Wärme nicht ohne Kälte erkennen, oben nicht ohne unten, schnell nicht ohne langsam. Du könntest rechts nicht ohne links erkennen, hier nicht ohne dort und jetzt nicht ohne später. Und wenn du von Dunkelheit umgeben bist", schloss Gott ab, "dann balle nicht deine Faust, und erhebe nicht deine Stimme, um die Dunkelheit zu verwünschen. Sei lieber ein Licht in der Dunkelheit, statt dich über sie zu ärgern. Dann wirst du wirklich wissen, wer du bist, und alle anderen werden es auch wissen. Lass dein Licht scheinen, damit die anderen sehen können, dass du etwas Besonderes bist." "Meinst du wirklich, es ist in Ordnung, wenn die anderen sehen können, dass ich etwas Besonderes bin?" "Natürlich!" Gott lächelte. "Es ist sogar sehr in Ordnung. Doch denke immer daran: etwas Besonderes zu sein heißt nicht, 'besser' zu sein. Jeder ist etwas Besonderes, jeder auf seine Weise. Doch die meisten haben das vergessen. Erst wenn sie merken, dass es für dich in Ordnung ist, etwas Besonderes zu sein, werden sie begreifen, dass es auch für sie in Ordnung ist." "Hey!" rief die kleine Seele und tanzte, hüpfte und lachte voller Freude. "Ich kann also so besonders sein, wie ich will!" "Ja, und du kannst auch sofort damit anfangen", sagte Gott, und tanzte, hüpfte und lachte mit der kleinen Seele. "Wie möchtest du denn besonders gerne sein?" "Was meinst du mit wie?" fragte die kleine Seele. "Das verstehe ich nicht...!" "Nun, das Licht zu sein bedeutet, etwas Besonderes zu sein. Und das kann sehr viel bedeuten. Es ist etwas Besonderes, freundlich zu sein. Es ist etwas Besonderes, sanft zu sein. Es ist etwas Besonderes, schöpferisch zu sein. Es ist etwas Besonderes, geduldig zu sein. Fallen dir noch andere Dinge ein, mit denen man etwas Besonderes sein kann?"

Die kleine Seele saß einen Moment lang ganz still da. Dann rief sie: "Ja, ich weiß eine ganze Menge anderer Dinge, mit denen man etwas Besonderes sein kann! Es ist etwas Besonderes hilfreich zu sein. Es ist etwas Besonderes, rücksichtsvoll zu sein, und es ist etwas Besonderes, miteinander zu teilen!" "Ja", stimmte Gott zu, "und all das kannst du jederzeit auf einmal sein - oder auch nur ein Teil davon. Dies ist die wahre Bedeutung davon, Licht zu sein."

"Ich weis, was ich sein will! Ich weiß, was ich sein will!" rief die kleine Seele ganz aufgeregt Ich möchte der Teil des Besonderen sein, den man .Vergebung' nennt. Ist zu vergeben nicht etwas Besonderes?" "Oh ja!" versicherte Gott der kleinen Seele. "Dies ist etwas ganz Besonderes!" "In Ordnung!" sagte die kleine Seele. Das ist es, was ich sein will. Ich möchte Vergebung sein. Ich möchte mich selbst als genau das erfahren." "Gut", sagte Gott, "doch da gibt es noch eine Sache, die du wissen solltest." Die kleine Seele wurde langsam etwas ungeduldig. Immer schien es irgendwelche Schwierigkeiten zu geben. "Was denn noch?" stöhnte sie.

"Es gibt keinen, dem du vergeben müsstest." "Keinen?" Die kleine Seele konnte kaum glauben, was Gott da sagte. "Keinen!" wiederholte Gott. "Alles, was ich erschaffen habe, ist vollkommen. Es gibt in meiner ganzen Schöpfung keine einzige Seele, die weniger vollkommen wäre als du. Schau dich doch mal um."
Da sah die kleine Seele, dass viele andere Seelen sich um sie herum versammelt hatten. Sie waren von überall her aus dem Himmelreich gekommen. Es hatte sich nämlich herumgesprochen, dass die kleine Seele eine ganz besondere Unterhaltung mit Gott führte, und jede Seele wollte hören, worüber die beiden sprachen. Als die kleine Seele die unzähligen anderen Seelen betrachtete, musste sie zugeben, dass Gott Recht hatte. Keine von ihnen war weniger schön, weniger strahlend oder weniger vollkommen als sie selbst. Die anderen Seelen waren so wundervoll, ihr Licht strahlte so hell, dass die kleine Seele kaum hinsehen konnte.
"Wem willst du nun vergeben?" fragte Gott. "Au weia, das wird aber wenig Spaß machen!" brummte die kleine Seele vor sich hin. "Ich möchte mich selbst als jemand erfahren, der vergibt. Ich hätte so gerne gewusst, wie man sich mit diesem Teil des Besonderen fühlt." Und so lernte die kleine Seele, wie es sich anfühlt, traurig zu sein.

Doch da trat eine freundliche Seele aus der großen Menge hervor. Sie sagte: "Sei nicht traurig, kleine Seele, ich will dir helfen." "Wirklich?" rief die kleine Seele. "Doch was kannst du für mich tun?" "Ich kann dir jemand bringen, dem du vergeben kannst!" "Oh wirklich?" "Ja, ganz bestimmt", kicherte die freundliche Seele. "Ich kann in dein nächstes Erdenleben kommen und dir etwas antun, damit du mir vergeben kannst." "Aber warum willst du das für mich tun?" fragte die kleine Seele. "Du bist doch ein vollkommenes Wesen! Deine Schwingungen sind so hoch, und dein Licht leuchtet so hell, dass ich dich kaum anschauen kann! Was bringt dich bloß dazu, deine Schwingungen so zu verringern, dass dein Licht dunkel und dicht wird? Du bist so licht, dass du auf den Sternen tanzen und in Gedankenschnelle durch das Himmelreich sausen kannst. Warum solltest du dich so schwer machen, um mir in meinem nächsten Leben etwas Böses antun zu können?"
"Ganz einfach!" sagte die freundliche Seele. "Weil ich dich lieb habe!"
Diese Antwort überraschte die kleine Seele. "Du brauchst nicht erstaunt zu sein", sagte die freundliche Seele. "Du hast dasselbe auch für mich getan. Weißt du es nicht mehr? Wir haben schon so oft miteinander getanzt. Ja, du und ich! Wir haben durch Äonen und alle Zeitalter hindurch und an vielen Orten miteinander gespielt. Du hast es nur vergessen. Wir beide sind schon alles gewesen. Wir waren schon oben und waren unten, wir waren schon rechts und waren links. Wir waren hier und waren dort, wir waren im Jetzt und waren im Später. Wir waren schon Mann und waren Frau, wir waren gut und waren schlecht - beide waren wir schon das Opfer, und beide waren wir der Schurke. So kommen wir immer wieder zusammen und helfen uns immer wieder, das auszudrücken, was wir wirklich sind. Und deshalb", erklärte die freundliche Seele weiter, "werde ich in dein nächstes Erdenleben kommen und der Bösewicht sein. Ich werde dir etwas Schreckliches antun, und dann kannst du dich als jemand erfahren, der vergibt."

"Aber was wirst du tun?" fragte die kleine Seele, nun doch etwas beunruhigt. "Was wird denn so schrecklich sein?" "Oh", sagte die freundliche Seele mit einem Lächeln, "uns wird schon was einfallen!" Dann wurde die freundliche Seele sehr ernst und sagte mit leiser Stimme: "Weißt du, mit einer Sache hast du vollkommen recht gehabt." "Mit was denn", wollte die kleine Seele wissen. "Ich muss meine Schwingung sehr weit herunterfahren und sehr schwer werden, um diese schreckliche Sache tun zu können. Ich muss so tun, als ob ich jemand wäre, der ich gar nicht bin. Und dafür muss ich dich um einen Gefallen bitten." "Du kannst dir wünschen, was du willst!" rief die kleine Seele, sprang umher und sang: "Hurra, ich werde vergeben können! Ich werde vergeben können!" Da bemerkte die kleine Seele, dass die freundliche Seele sehr still geworden war. "Was ist? Was kann ich für dich tun?" fragte die kleine Seele. "Du bist wirklich ein Engel, wenn du diese schreckliche Sache für mich tun willst!" Da unterbrach Gott die Unterhaltung der beiden Seelen: "Natürlich ist diese freundliche Seele ein Engel! Jedes Wesen ist ein Engel! Denke immer daran: Ich habe dir immer nur Engel geschickt!"
Die kleine Seele wollte doch so gern den Wunsch der freundlichen Seele erfüllen und fragte nochmals: "Sag schon was kann ich für dich tun?" Die freundliche Seele antwortete: "In dem Moment, in dem wir aufeinander treffen und ich dir das Schreckliche antue - in jenem Moment, in dem ich das Schlimmste tue, was du dir vorstellen kannst-, also in diesem Moment..." "Ja?" sagte die kleine Seele, ja...?" Die freundliche Seele wurde noch stiller. "...denke daran, wer ich wirklich bin!" "Oh, das werde ich bestimmt!" rief die kleine Seele. "Das verspreche ich dir! Ich werde mich immer so an dich erinnern, wie ich dich jetzt hier sehe!" "Gut!" sagte die freundliche Seele. "Weißt du, ich werde mich so verstellen müssen, dass ich mich selbst vergessen werde. Und wenn du dich nicht erinnerst, wie ich wirklich bin, dann werde ich mich selbst für eine sehr lange Zeit auch nicht daran erinnern können. Wenn ich vergesse, wer ich bin, dann kann es passieren, dass auch du vergisst, wer du bist. Und dann sind wir beide verloren. Dann brauchen wir eine weitere Seele, die in unser Leben kommt und uns daran erinnert, wer wir wirklich sind." Doch die kleine Seele versprach noch einmal: "Nein, wir werden nicht vergessen, wer wir sind! Ich werde mich an dich erinnern! Und ich werde dir sehr dankbar dafür sein, dass du mir dieses große Geschenk machst - das Geschenk, dass ich erfahren darf, wer ich wirklich bin."

Und so schlossen die beiden Seelen ihre Vereinbarung. Die kleine Seele begab sich in ein neues Erdenleben. Sie war ganz begeistert, dass sie das Licht war, das so besonders ist, und sie war so aufgeregt, dass sie jener Teil des Besonderen sein durfte, der "Vergebung" heißt. Sie wartete begierig darauf, sich selbst als Vergebung erfahren zu können und der anderen Seele dafür danken zu dürfen, dass sie diese Erfahrung möglich gemacht hat. Und in jedem Augenblick dieses neuen Erdenlebens, wann immer eine neue Seele auftauchte, ob sie nun Freude oder Traurigkeit brachte - natürlich besonders wenn sie Traurigkeit brachte -, fiel der kleinen Seele ein, was Gott ihr einst mit auf den Weg gegeben hatte:

"Denke stets daran", hatte Gott mit einem Lächeln gesagt, "ich habe dir immer nur Engel geschickt!"

 (Autor unbekannt)